Kutnohorsko Kolínsko Turistická Oblast

Katherdrale Mariä Himmelfahrt und Johannes Der Täufer

Sedlec – 

Kutná Hora

Die Kathedrale Mariä Himmelfahrt und Johannes der Täufer in Kutná Hora – Sedlec ist eine Konventskirche, die auf der UNESCO-Welterbeliste steht. Sie gehörte zur inzwischen aufgelösten ältesten Zisterzienser-Abtei in Böhmen. Zusammen mit dem Beinhaus Sedlec bildet die Kathedrale einen abgeschlossenen Komplex im ältesten Teil von Kutná Hora. Sie wurde in den Jahren 1290–1320 errichtet und kombiniert die nordfranzösische Kathedralarchitektur mit deutschen Einflüssen

Obwohl die Kathedrale nach den Angriffen der Hussiten im 15. Jahrhundert nur noch eine Ruine war, erhielt sie 1681 den Beinamen „Splendissima Basilica“ („prachtvollste Kathedrale“). Ende des 17./ 17. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Kathedrale vom Zisterzienserorden im Stil der Barockgotik unter der Federführung von Johann Blasius Santini-Aichl wiederaufgebaut. Santini integrierte weltweit einzigartige freitragende architektonische Elemente wie das als „Böhmische Kappe“ bekannte Gewölbe und die Wendeltreppe in das Gotteshaus. Nach der Auflösung des Klosters durch Joseph II. und der Umnutzung der Klostergebäude als Tabakfabrik diente die Kathedrale als römisch-katholische Pfarrkirche.

In der Kathedrale finden Sie wertvolle Kunstwerke, z. B. Gemälde von Peter Brandl, Michael Leopold Willmann, Johann Christoph Lischka u. A. Zugänglich ist der untere Dachstuhl, durch den man bis zur Westempore gelangen kann. In der Schatzkammer der Kirche wird eine der wertvollsten Kostbarkeiten Mitteleuropas aufbewahrt – das Original der Monstranz von Sedlec. Neuesten Erkenntnissen zufolge handelt es sich hierbei um eine der ältesten erhalten gebliebenen gotischen Monstranzen der Welt.

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Jesuitenkolleg mit der Galerie der Mittelböhmischen Region

Dieses Projekt eines frühbarocken Kollegs entstand unter der Federführung des in Wien geborenen Architekten Giovanni Domenico Orsi, der viel für den Jesuiten-Orden tätig war. Aus den teilweise überlieferten Plänen geht hervor, dass Orsi einen E-förmigen Grundriss gewählt hatte; der gegenwärtige F-förmige Grundriss ist die Folge dessen, dass das Projekt nie vollständig umgesetzt wurde. Nach Orsis Tod leitete Carlo Lurago die Fertigstellung des Baus. Vollendet wurde das Kolleg erst 1750.

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Synagoge Čáslav

Die Geschichte der neuzeitlichen jüdischen Gemeinde in Čáslav nahm Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Anfang. Gegen Ende des Jahrhunderts begann für die hiesigen jüdischen Einwohner eine gesellschaftliche und kulturelle Blütezeit, die um die Jahrhundertwende im Bau einer neuen Synagoge auf der damaligen Rudolf-Straße (heute Masarykova ulice 111) gipfelte.

DDie Gemeinde wandte sich zu diesem Zweck an den bedeutenden Wiener Architekten Wilhelm Stiassny, der später auch am Bau der Jubiläumssynagoge in Prag (heute Jerusalemsynagoge) mitwirkte. Dieser entwarf für Čáslav eine Synagoge im Maurischen Stil, die ein älteres Bethaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ersetzen sollte. Die Pläne des jüdischen Baumeisters wurden vom Israelitischen Verein und dem Stadtamt 1897 prompt genehmigt, aber es dauerte noch zwei weitere Jahre, bis mit den Bauarbeiten begonnen wurde. Das lag möglicherweise an einer fehlenden Finanzierung. Zum Bau trugen nicht nur die Bewohner von Čáslav und Umgebung bei, sondern auch die Rothschild-Dynastie aus Wien. Mit den Bauarbeiten wurde am 13. März 1899 begonnen, und schon am 2. September des gleichen Jahres wurde die Synagoge feierlich eingeweiht.

Die Synagoge in Čáslav diente bis 1941 ihrem ursprünglichen Zweck, dann wurde sie wie alle anderen jüdischen Bethäuser geschlossen.

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Dom der Heiligen Barbara

Der Dom der Heiligen Barbara, ein Juwel der Spätgotik und einer von vier Kathedralbauten in Böhmen, gehört wie die Kathedrale Mariä Himmelfahrt und Johannes der Täufer und das historische Stadtzentrum von Kutná Hora zur Welterbe-Liste der UNESCO.

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